Trainingsgschicht´l Dimi

Dimi ist ein Bolonka-Zwetna und ist der Hund meiner Eltern, Michi und Martin.

Er stammt von einem Züchter und meine Eltern kennen ihn, seitdem er ein Welpe ist. Anfangs hat noch alles problemlos funktioniert. Dimi war super schnell stubenrein, hatte kein Problem das Alleinsein zu lernen und hat seine Schlaf-Box auch gut angenommen. Nach einer Zeit entschloss sich meine Mutter einen Welpenkurs zu besuchen und ist leider bei dem falschen Trainer gelandet.

Durch die falschen Trainingsansätze, die meine Eltern dort gelernt haben, hat Dimi lernen müssen Situationen selbst zu regeln und zwar ohne Hilfe meiner Eltern.

In einer Situation wurde er von einen schwarzen Hund in der Hundezone geschnappt und ins Gebüsch gezerrt, aus dem er dann von meiner Mutter gerettet werden musste.

Leider hat dies dazu geführt, dass er seine negative Erfahrung nicht nur auf diesen einen Hund projizierte, sondern gleich auf alle Hunde.

Das kann man ihm jedoch nicht übelnehmen.

Ein weiteres Problem entstand im Bezug auf Menschen.

Häufig wurde Dimi angesprochen, angefasst und hochgenommen, ohne den Hundeführer davor um Erlaubnis zu fragen.

Es kam nicht nur einmal vor, dass meine Mutter merkte wie die Leine plötzlich in der Luft hing, weil Fremde den Hund einfach in die Höhe genommen hatten.

Da all diese Vorfälle in seinen ersten Lebensjahr passiert sind, meine Eltern in diesen entscheidenden Situationen falsch reagiert haben und sich nicht einen anderen Trainer gesucht haben, sondern überhaupt keinen, wurden die Probleme immer schlimmer und schlimmer…bis ich gesagt habe es reicht!

Ich wollte nicht mehr von anderen anhängig sein, sondern selbst wissen sowie erkennen, was das Beste für meinen Hund ist und auf was man im Training achten muss.

Also entschloss ich mich meine Ausbildung zu beginnen und meine Eltern wurden meine 1. Kunden.

 

Trainingsansatz

Nach 3 Jahren Training mit ihm haben wir einiges erreicht.

Als erstes mussten wir uns um die geistige sowie körperliche Auslastung des Hundes kümmern und dafür sorgen, dass er genügend Schlaf findet.

Hundebegegnungen sind um einiges besser geworden. Er ist zwar immer noch kein Fan von fremden Hunden, jedoch gibt es beim Spazierengehen nur noch selten ein Bell-Problem.

Menschen stellen hingegen überhaupt kein Problem mehr da, wenn sie ihn beim Aufeinandertreffen zur Beginn ignorieren und warten bis Dimi von selbst auf sie zukommt.

Von Fremden angequatscht zu werden mag er immer noch nicht.

Meine Eltern haben mit der Zeit gelernt, die Signale von Dimi zu erkennen und rechtzeitig, mit ihm als Team zusammen, eine unangenehme Situation zu umgehen.

Aktuell trainieren wir an der Leinenführigkeit.